Samstag, 31. Mai 2014

Wassermelonen-Granita


Diese Woche waren riesige Wassermelonen bei uns im Supermarkt im Angebot. Meine Augen waren mal wieder größer als der Magen und so dachte ich tatsächlich eine 4 kg schwere Wassermelone verdrücken zu können. Weit verfehlt. Auch wenn ich Unmengen an Obst verdrücken kann, war diesmal nach einer halben Melone Schluss. Die eine Hälfte Wassermelone verschaffte mir also gestern einen vollen Wasserbauch. Die andere Hälfte verwandelte ich in eine erfrischende Granita, die ich euch heute vorstellen möchte.
An warmen Tagen liebe ich einfach die Leichtigkeit einer Granita.

ZUTATEN FÜR EINE GROßE SCHÜSSEL GRANITA
1 halbe Wassermelone (etwa 2 kg)
100 ml lieblichen Rosé-Wein
1 El Limettensaft

1) Melone aushöhlen und das Fruchtfleisch in ein großes Gefäß geben.
2) Wein und Limettensaft zu der Melone geben und alles zusammen pürieren.
3) In das Eisfach stellen.
4) Nach einiger Zeit immer mal wieder umrühren, um die entstehenden Eisschichten zu zerstören.

Wer lieber eine alkoholfreie Granita hätte, kann den Wein auch ganz einfach weglassen.



Mittwoch, 28. Mai 2014

Veganes Bananeneis


Wer wünscht sich nicht ein leckeres Eis, das ganz ohne künstlichen Zucker und Zusatzstoffe auskommt, zudem vegan ist und in null Komma nichts zubereitet ist?
Diese Bananeneis-Kreation besteht aus nur zwei Zutaten. Eine kalorienarme, gesunde und vor allem leckere Alternative zum herkömmlichen Bananeneis.

ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN
2 reife, mittelgroße Bananen
1 großer Schluck Hafermilch

1) Bananen schälen und in kleine Stücke schneiden.
2) Bananen-Stücke mindestens 6 Stunden lang einfrieren (am besten länger).
3) Gefrorene Bananen-Stücke und Hafermilch mit einem Pürierstab cremig pürieren.
4) Fertig!



Einige Pürierstäbe haben sehr große Mühe die gefrorene Banane zu zerkleinern. Wenn es nicht sofort funktioniert, einfach kurz warten bis die Banane etwas angetaut ist.
Getoppt habe ich mein Bananeneis übrigens mit ein paar Kokoschips von Alnatura. Auf den Fotos ist das Eis leider schon etwas geschmolzen. Aber geschmeckt hat es trotzdem super ;)

Freitag, 23. Mai 2014

Kuba - Sonne, Strand und Mehr


In meinem letzten Post habe ich ja bereits erwähnt, dass ich vor kurzem in dem wunderschönen Land Kuba unterwegs war. In diesem Post möchte ich euch an ein paar Impressionen teilhaben lassen.
Kuba ist hierzulande bekannt für seine bunten Oldtimer, Zigarren und Rum. Eine weitere bekannte Assoziation ist höchstwahrscheinlich noch der Nationalheld Che Guevara und wenn man bei Rum weiterdenkt noch leckere, kühle Mojitos. Doch wer selbst einmal auf Kuba war, verbindet mit dem Land viel viel mehr als nur Zigarren und Rum.
Wenn ich an meine Erlebnisse auf Kuba zurückdenke, fallen mir zunächst die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen ein. Noch in Deutschland war mir bei dem Gedanken, in Havanna alleine als Frau über die Straßen zu laufen, ein wenig mulmig, denn man hat ja nun mal seine Vorurteile gegenüber kommunistischen und armen Ländern. Doch meine Vorurteile und Ängste haben sich sehr schnell in Luft aufgelöst. Nach wenigen Tagen erkannte ich die pure Lebensfreude und Hilfsbereitschaft der Kubaner. Meine Angst und mein Misstrauen verflogen. Ich fühlte mich in den Straßen Kubas sehr sicher.
Unsere letzte Woche auf Kuba verbrachten wir in Varadero. Varadero ist genau der Ort, der einen nicht daran zweifeln lässt, auf einer karibischen Insel zu sein.
Varadero ist für seine langen weißen Sandstrände, riesigen All-Inclusive Hotelanlagen und das kristallklare, türkisfarbene Wasser bekannt. Ein Paradies auf Erden. Ein Paradies, in dem sich meine Haut binnen kürzester Zeit rot gefärbt hat...
Kuba hat mein Herz erobert. Und auch wenn sich meine Erwartung an die tollsten Mojitos der Welt nicht erfüllt hat, werde ich den langen Flug, trotz schlimmer Turbulenzen, wieder auf mich nehmen. Ich muss tatsächlich zugeben, dass mir Mojitos in einer deutschen Bar um einiges besser schmecken. Nicht nur, weil ein Mojito auf Kuba gefühlt zu 80 Prozent nur aus Rum besteht, sondern auch, weil mir auf Kuba kein einziger Mojito mit frischen Limetten und echtem Rohrzucker serviert worden ist. Das Rezept eines original kubanischen Mojitos: Glas zu 80 Prozent mit Rum aufgießen, ein Stängelchen Minze hinzu, einen Spritzer Limettensaft obendrauf und zum Schluss etwas normalen Zucker hinein. Alles mit einem kleinen Spritzer Mineralwasser "aufgießen". Nicht wirklich mein Fall. Trotzdem kam ich auf Kuba nicht um den ein oder anderen Mojito herum und daher lautete mein Standard-Satz irgendwann "Einen Mojito, bitte. Aber nur mit einem Drittel an Rum, den Sie normalerweise hinein tun.".
Eine sehr leckere Alternative, zu den kubanischen Mojitos, entdeckte ich allerdings in Trinidad, der drittältesten Stadt Kubas. Wir machten dort eine kurze Pause in der Bar "La Canchanchara", benannt nach dem sehr erfrischenden Getränk Canchanchara.
Canchanchara besteht aus Aguardiente, Honig, Limettensaft und Wasser. Es wird in kleinen Tongefäßen mit einem kleinen Stiel serviert und muss gut umgerührt werden, damit sich der Honig auflöst. Canchanchara ist eines der wenigen Getränke auf Kuba, die ohne Rum auskommen. Den alkoholischen Anteil macht der/die/das Aguardiente aus. Ein Zuckerrohrschnaps, ähnlich wie Cachaça, den wir aus Caipirinhas kennen.

ZUTATEN FÜR EIN GLAS CANCHANCHARA
15 ml Honig (1,5 cl)
15 ml Limettensaft (1,5 cl)
45 ml Aguardiente bzw. Cachaça (4,5 cl)
30 ml Wasser ohne Kohlensäure (3 cl)

1) Alle Zutaten in ein Glas geben und gut verrühren, damit sich der Honig auflöst.
2) Unbedingt auf Eis servieren.

Mir schmeckt Canchanchara unheimlich gut. Ob es daran liegt, dass ich in Trinidad sehr froh über ein kühles Getränk als Erfrischung bei den heißen Temperaturen war oder ob es daran liegt, dass es mich an die Zeit auf Kuba erinnert, kann ich nicht sagen. Probiert es selbst aus ;)



Freitag, 16. Mai 2014

Scones mit Lemon Curd


Zum allerersten Mal habe ich sie in der 5ten Klasse probiert. Unsere Englisch-Lehrerin wollte uns die englischen bzw. britischen Traditionen nahe bringen und gestaltete eine gewöhnliche Englisch-Stunde, nach britischen Traditionen, um. Nun gab es für uns kein Pausenbrot mehr sondern "cream tea".
Cream tea bedeutet soviel wie eine kleine Mahlzeit bestehend aus schwarzem Tee mit Milch und Scones mit Clotted Cream und Marmelade. Den schwarzen Tee mit Milch habe ich schnell wieder verdrängt. Denn diese Tradition gefiel meinen Geschmacksnerven gar nicht. Mein Tee bleibt lieber klar und ohne Milch. Doch das brötchenartige Gebäck namens Scones blieb in meinem Gedächtnis. Die Verbindung aus Gebäck, Clotted Cream und Marmelade gefiel mir auf Anhieb.
Leider sollte diese Begegnung zwischen mir und den Scones, in der 5ten Klasse, die erste und letzte Begegenung gewesen sein. Auf die Idee sie nachzubacken kam ich damals nicht, bei London-Reisen dachte ich nicht daran und in Deutschland begegnet man einem Lokal mit Scones sehr selten. Und so sollte es sein, dass ich nach etwa zwölf Jahren heute zum zweiten Mal in den Genuss kam Scones zu genießen.
Im Internet stolperte ich über ein Bild von Scones und schon packte mich die Lust sie nachzubacken.
Anders als in der Schule probierte ich sie heute jedoch nicht mit Erdbeermarmelade sondern mit Chivers Lemon Curd. Davon hatte ich nämlich noch ein Glas im Schrank. Ebenso tauschte ich die Clotted Cream gegen Crème Double. Mein Heißhunger musste schnell gestillt werden und da war es mir zu langwierig Clotted Cream selbst herzustellen. Crème Double ist eine gute Alternative für Clotted Cream.

ZUTATEN FÜR 8 SCONES
225 g Mehl
1 Pck. Backpulver
Prise Salz
60 g kalte Butter
150 ml Milch
1 Eigelb

Lemon Curd
Crème Double

1) Mehl mit Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen.
2) Die kalte Butter grob in Stücke schneiden und mit der Milch zu der Mehlmischung geben.
3) Alles gut miteinander verkneten.
4) Teig auf einer, mit Backpapier ausgelegten, Fläche etwa 2-3 cm dick als Kreis ausrollen.
5) Ausgerollten Teig wie einen Kuchen in acht gleichgroße Stücke schneiden.
6) Teig-Dreiecke mit genügend Abstand zueinander auf ein Backblech legen.
7) Eigelb mit einem Esslöffel Milch vermischen und die Scones damit bestreichen.
8) Bei 180° Umluft etwa 15 Min. lang backen.
9) Gut abkühlen lassen.
10) Mit Crème Double und Lemon Curd servieren.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei euch entschuldigen, dass es so lange kein Lebenszeichen von mir gab. Ich hatte sehr viel Stress im Studium und habe mir danach noch eine Auszeit auf der Perle der Karibik - Kuba gegönnt. Kuba ist weit von Großbritannien entfernt und hat mit Scones überhaupt nichts zu tun. Daher sind hier kleine Impressionen fehl am Platz. Vielleicht folgen sie im nächsten Post ;)